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Ein Gebäude, das mitdenkt: Was die Alte Lehrwerkstatt so besonders macht

Ein nachhaltiges Gebäude erkennt man nicht nur an seiner Technik, sondern daran, wie sehr es den Alltag der Menschen verbessert, die darin arbeiten. Genau das war das Ziel bei der Sanierung des denkmalgeschützten Industriebaus auf dem Change.Campus in Solingen. Projektentwickler Sven Heyden von BAUCONZEPT hat hier gemeinsam mit seinem Team ein Arbeitsumfeld geschaffen, das Energieeffizienz, Komfort und Wertschätzung miteinander verbindet. 

"Ich finde, wenn man acht bis zehn Stunden am Tag in einem Gebäude verbringt, dann sollte es dort auch angenehm sein", so Sven Heyden. "Es geht um mehr als nur vier Wände und einen Arbeitsplatz. Es geht darum, dass man sich dort fühlt." 

Barrierefreiheit konsequent mitgedacht 

Ein wesentliches Merkmal des Gebäudes ist seine vollständige Barrierefreiheit. Trotz der ursprünglich industriellen Struktur wurde das Haus so umgebaut, dass sich alle Menschen problemlos darin bewegen können – mit Rollstuhl, Rollator oder Gehhilfe. Ein innenliegender Aufzug verbindet alle Etagen und ermöglicht den Zugang von der Veranstaltungsfläche im Untergeschoss bis zur Dachterrasse. 

"Ich wollte ein Haus schaffen, das für alle zugänglich ist. Denn wir werden alle älter, und gute Architektur denkt das mit." 

Komfort durch Qualität 

Gute Architektur zeigt sich oft in den Details: Hochwertige Fenster mit optimalem Wärmeschutz, sauber gearbeitete Oberflächen, ein durchdachter Schallschutz und eine hohe Aufenthaltsqualität in allen Etagen. 

Besonders wichtig war dem Team von BAUCONZEPT, dass auch die technische Infrastruktur nicht stört. Kabelkanäle wurden so verbaut, dass sie optisch kaum auffallen. Die sichtbare Haustechnik wurde auf das Nötigste reduziert. So bleibt der Raum ruhig und aufgeräumt – eine Wohltat im Arbeitsalltag. 

Wertschätzung zeigt sich auch in kleinen Dingen: Gut ausgestattete Küchen laden zum gemeinsamen Mittagessen ein. Für alle, die mit dem Fahrrad zur Arbeit kommen, gibt es sichere Abstellplätze, Umkleidespinde und eine Dusche – praktisch, komfortabel und durchdacht. 

"Wenn ich mit einem E-Bike zur Arbeit komme, dann möchte ich es auch vernünftig anschließen können. Das ist doch selbstverständlich – genauso wie eine Dusche, wenn man sportlich zur Arbeit gekommen ist. Es sind diese Kleinigkeiten, die den Unterschied machen.", so Sven Heyden. 

Wohlbefinden als Standortfaktor 

Die Alte Lehrwerkstatt ist mehr als ein Ort zum Arbeiten. Er ist ein Ort, an dem moderne Arbeitskultur gelebt wird. "In Zeiten von Fachkräftemangel wird es immer wichtiger, dass sich Menschen am Arbeitsplatz wohlfühlen. Das hat mit Respekt und Wertschätzung zu tun – und auch mit Gestaltung." 

Küchen für das gemeinsame Mittagessen, Rückzugsorte, eine Dachterrasse für Pausen mit Ausblick und ein Aufzug, der alle erreicht: Hier wurde mitgedacht. Und nicht zuletzt trägt auch die Energieeffizienz dazu bei, dass die Nutzerinnen und Nutzer langfristig von niedrigen Betriebskosten profitieren. 

Wer die Alte Lehrwerkstatt betritt, spürt: Dieses Haus ist für Menschen gemacht. Es bietet nicht nur moderne Büros in einem historischen Ambiente, sondern schafft ein Arbeitsumfeld, das Gesundheit, Nachhaltigkeit und Lebensqualität vereint. Ein Gebäude, das mitdenkt – für die Zukunft der Arbeit. 

Die Veranstaltungsfläche in der Alten Lehrwerkstatt | (C) Solingen.Business